Zoll Hamburg

Zollfahndungsamt:     
Erneuerung und Ausbau des Daches

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Zoll Hamburg

Durch die Erneuerung und den Ausbau des Dachgeschosses des Zollfahndungsamtes Hamburg konnten neue Büroflächen gewonnen werden.

Das Gelände der ehemaligen Graf-Goltz-Kaser­ne Kaserne liegt im Nord-Osten Hamburgs im Stadtteil Rahlstedt. Nach der Räumung der Kaserne 1992 wurde der Hauptteil des Geländes in ein Wohngebiet umgewandelt. Im Bereich des ehemaligen Tores entstand unmittelbar an der Sieker Landstraße eine Ladenzeile mit Geschäften für den täglichen Bedarf. Im westlichen wurden Teile der Anlage in den 1990er-Jahren durch die Bundeszollverwaltung übernommen und umgebaut. Einer der ursprünglichen Unterkunftsblöcke, einige Gebäude aus den 1970er-Jahren sowie Fahrzeughallen beherbergen seitdem den Hauptsitz des Zollfahndungsamtes (ZFA)

Schwerpunkte der Er­mittlungstätigkeit des Zollfahndungsdienstes bilden die Bereiche Zigaretten- und Rauschgiftkriminalität, Produktpiraterie sowie Straftaten im Bereich Zölle und Außenwirtschaftsrecht.

Zur Deckung des Raumbedarfs des Zollfahndungsamtes wurde 2010 eine Neubauplanung auf der unbebauten Fläche neben dem Gebäude 2/5 erstellt. Jedoch wurde in der Zwischenzeit im Dachgeschoss des Gebäudes 2/7 starker Hausbockbefall in der Dachkonstruktion und damit einhergehend die Zerstörung von tragenden Bauteilen festgestellt. Da die Standsicherheit des Daches nicht mehr gegeben war und damit kurzfristig eine vollständige Dacherneuerung unerlässlich war, musste neu geplant werden. Dabei konnte das Raumprogramm des ursprünglich geplanten Neubaus im 3. Obergeschoss (ehemals Dachgeschoss) des vorhandenen Gebäudes 2/7 untergebracht werden. Vor Baubeginn des neuen 3. Obergeschosses wurde der vorhandene Dachstuhles vollständig abgerissen, der aus einer Holzkonstruktion mit rund 8,20 Meter Höhe und mehreren Schornsteinen sowie nicht mehr erforderlichen Wänden bestand.


Baudaten

Objekt: Dachgeschossausbau am Gebäude 2/7 zur Schaffung zusätzlicher Büroflächen

Liegenschaft: Zollfahndungsamt (ZFA) Hamburg, Sieker Landstraße 13, 22143 Hamburg

Maßnahmenträger: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben

Architekt: Planungsgesellschaft Langos mbH, Hamburg

Projektleitung: BBA, Hamburg

Bauzeit: Februar 2017 – September 2018

Brutto-Grundfläche: 1.037 m²

Baukosten: ca. 2,5 Mio. €  (KG 200-700)